Grüß Gott  Mitglieder und Freunde des Andreas Hofer
Bundes Tirol
Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herrn !

Der monatliche Vereinsabend findet am 12. November 2011 wie immer im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Beginn 19.30 Uhr.

Weiter Termine:

Samstag 02. November 2011 Allerseelenfeier des Bundesheeres am Bergisel - Beginn 15.00 Uhr

Dies ist eine Information, der AHBT ist offiziell nicht dabei.

Samstag 05. November 2011 Vorstandssitzung des Andreas Hofer – Bundes e.V. Deutschland im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8. Die interne Zusammenkunft des AHB e.V beginnt bereits um 15.00 Uhr die für alle zugängliche Führungstagung beginnt um 18.00 Uhr

Tagungsordnung: 1. Eröffnung  und Begrüßung, 2. Bericht zur Lage durch die jeweiligen Obmänner, 3. Zusammenarbeit der Organisationen, 4. Verschiednes

Sonntag 06. November 2011 Toten - Gedenkfeier am Tummelplatz.  Beginn 14.00 Uhr. Keine Fahnenabordnung

Sonntag 13. November 2011  Beginn 11.00 Uhr am Brennerpass. 93 Jahre Unrechtsgrenze 93 Jahre Trennung. Setzen wir ein Zeichen zur Beseitigung der Brennergrenze. Je mehr Leute zur Kundgebung kommen, desto stärker setzen wir dieses Zeichen.

Samstag 26. November 2011 5. Landesversammlung der Süd-Tiroler Freiheit in St. Michael Eppan. Beginn 14.30 Uhr im Lanserhaus. Der Geschäftsführer ist als Ehrengast geladen. Im Anschluss an die Landesversammlung wird die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT ein kleines Kellerfest (Umtrunk) im Lanserhaus organisieren.

Süd-Tirol – wohin ? Los von Rom? Zitat Berlusconi: “Italien hat kein Geld mehr“

Die seinerzeit hart umkämpfte Autonomie Süd-Tirols hat dem Land viel Gutes gebracht, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht. Man kann sich aber nicht auf immer und ewig von Italien wirtschaftlich abkoppeln, so lange Süd-Tirol von Rom aus verwaltet wird.  Früher oder später erreicht diese permanente italienische Krise mit allen bekannten negativen Folgen, diesmal so tief wie noch nie, auch den heutigen Wohlstand in Süd-Tirol. Dazu passend möchte ich einen Italien – Artikel vom 12. Jänner 2008 aus der „Kronen Zeitung“ wiedergeben, der uns zeigt, es hat sich im laufe der Jahre nichts geändert.

IL DECLINO – Italiens Niedergang.  Nicht nur die Maffia – Müll von Neapel  (bereits seit 16. Jahren) stinkt zum Himmel! Italiens Talfahrt wird eine Belastung für die EU. Neapel stinkt zum Himmel – im wahrsten Sinn des Wortes, weil es im Rauch angezündeter Müllsäcken erstickt.  Die Stadt Rom zerbröselt, und ihre Slums übertreffen bald Afrika. Abwechselnd oder zugleich streiken Tankstellen, Eisenbahnen und Alitalia. Ein EU Staat im Niedergang: Reformfeindschaft und Stagnation, wohin man blickt. Die Malaise hat in Italien schon eine Bezeichnung – Niedergang. Wie konnte es mit Italien so scharf bergab gehen? Hauptschuld trägt die Scharlatanerie der Ära Berlusconi. Sie verhieß Wohlstand und Reformdynamik (Ganz ohne Anstrengung) und setzt in der Praxis genau das Gegenteil um. Die Ära Berlusconi beglückt das Volk mit Brot und Spielen und haucht außerdem dem Mafiatum neues Leben ein. Italien ist Opfer der Globalisierung, die es verschlafen hat. Alarmrufe verhallen bei den reformscheuen Italienern, besonders bei den Gewerkschaften, wie Schall und Rauch. Das Orchester auf der „Titanik“, Italiens Politiker – Klasse, ahnt, was bevorsteht, wollen aber den schönen Schein nicht trüben. Soweit der Artikel.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Kronenzeitung noch sehr schonend die in Italien herrschende Krise umschrieben hat. In Wirklichkeit ist die volle Wahrheit und das Ausmaß dieser Krise im Jahre 2011 so erschreckend, dass man es unmöglich der Bevölkerung, ohne eine schonende Vorbereitung, mitteilen könnte. Allein der Schuldenberg Italiens ist so gigantisch geworden, dass die ganze Wirtschaftsleistung eines Jahres des Stifelstaates nicht ausreichen würde, um diesen Schuldenberg abzuzahlen. Die Eu  Mitgliedschaft ist ein Glück für Italien, da möglicherweise auch für diesen Staat ein Rettungsschirm ausgearbeitet werden muss.

Das Land Süd-Tirol hat Dank der Schutzmachtpflicht des Österreichischen Vaterlandes einen international anerkannten und sicheren rot-weiß-roten Zufluchtshafen im Falle des Falles und das gilt auch für alle Menschen, die in Süd-Tirol leben und dieses Land einigermaßen mögen, so wie Süd-Tirol eben ist, und dieses Land ist ethnisch und kulturell alt-österreichisch und tirolerisch. Für die Süd-Tiroler ist es daher kein Loyalitätskonflikt, wenn sie in Zukunft nicht mehr zu Italien gehören wollen oder würden, da sie seinerzeit 1918 wider dem Völkerrecht und später wiederholt 1946 mit brutaler Gewalt in diesen heutigen Staat hineingezwängt wurden. Die Bevölkerung ist zu keiner Zeit der oft genug leidvollen Geschichte dieser Fremdherrschaft  von Italien befragt worden (Selbstbestimmung), ob man diese erstmalige italienische Staatsmacht im eigenen Land will oder nicht. Dazu währe Italien (auch die SVP) laut Völkerrecht nach dieser vollzogenen Annexion noch heute vor der Welt verpflichtet. Ein Ausweg aus der heutigen Lage wird mit der Zeit für das Land Süd-Tirol in einem Europa der freien Völker und Menschen politisch leichter fallen und auch ganz sicher möglich sein, vorausgesetzt, man würde einmal die Frage der eigenen Selbstbestimmung in  Süd-Tirol auch stellen. Man kann aber diesen Weg verkürzen, wenn man so handelt, wie seinerzeit die Polen, die Ostdeutschen, andere Mitteleuropäer, die Balten, oder aus den neuesten Beispielen der Selbstbestimmung in Montenegro und Kosovo und die richtigen Schlüsse daraus ziehen, wenn man bedenkt, was heute in der EU politisch möglich und durchsetzbar erscheint. Die Wiederherstellung der Landeseinheit Tirols (Nord-Ost-Süd-Tirol) ist zum ersten mal seit der Teilung als mögliche Alternative zum heutigen Status quo am politischen Horizont der Eu aufgegangen. Dieses Morgenrot der Tiroler Einheit ist für manche deutlicher zu sehen - aber leider halten es noch viele für eine Fata Morgana. Mit der Zeit wird man besser sehen können, dass dies keine Sinnestäuschung ist, wenn man vor allem auf der Ebene der Landespolitiker in Innsbruck und Bozen die Gunst der historischen Stunde erkennt und sie entsprechend nutzt, und politisch richtig im Sinne der Landeseinheit des deutsch – ladinischen Teils in ganz Tirol mit Zuversicht, Vernunft, Maß und Ziel handelt.  

Der Obmann: Ing. Josef Felder
Der Stellvertreter: Gottfried Deutsch
Der Geschäftsführer des Andreas Hofer – Bundes Tirol Ing. Winfried Matuella

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