Grüß Gott  Mitglieder und Freunde des Andreas Hofer
Bundes Tirol
Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herrn !

Der monatliche Vereinsabend unseres Bundes findet am Samstag den 13. August 2011 im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Beginn 19.30 Uhr. (vorher Messe in der Herz-Jesu-Kirche)

Termine:

Freitag den 12. August 2011

Traditionstag des österreichischen Bundesheeres anlässlich des Gedenkens an die 3. Bergisel  -Schlacht vom 13. August 1809.

Das Militärkommando Tirol als Traditionsträger des Tiroler Landsturmes und der Tiroler Standschützen veranstaltet diesen Traditionstag jedes Jahr in Anwesenheit  zahlreicher Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie vieler Traditionsverbände. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Militärmusik Tirol. Auch unser Bund nimmt mit einer Fahnenabordnung und einigen Mitgliedern immer daran teil. Eintreffen 9.30 Uhr Aufstellung am Bergisel um 10.00 Uhr. Die Fahnenabordnung in Vereinstracht (B- Garnitur) trifft sich um 8.45 Uhr zur Übernahme der Fahne im Gasthof Sailer und marschiert geschlossen auf den Bergisel.

Samstag 13. August 2011

Von einem weiblichen Mitglied unseres Bundes wurde im Gedenken an „50 Jahre Feuernacht“ angeregt, für die Folteropfer und allen die ihr Leben für die Freiheit Tirols opferten, eine Gedenkmesse abzuhalten. Über Bemühen unseres Obmannes wird diese Gedenkmesse am Samstag den 13. August 2011 in der Herz – Jesu - Kirche in Innsbruck Maximilianstraße abgehalten.  Beginn 18.00 Uhr. (anschließend Vereinsabend im Sailer)

Folter und Tod durch italienische Carabinieri

Der christdemokratische Innenminister Mario Scelba hat unmittelbar nach der „Feuernacht“ eine ausgewählte Truppe von Carabinieri in die abgeschirmte Einsamkeit der Kasernenanlage auf dem Monte  Bondone verlegt, die zum Teil schon auf Sizilien im Einsatz waren.  Es sind an die 200 Mann in 80 Fahrzeugen und mit 20 Hunden, die sich hier offenbar zu einem Lehrgang der besonderen Art getroffen haben. Nach einem Monat zieht die geheimnisvolle Truppe ab und wird auf die Südtiroler Carabinieri – Kasernen aufgeteilt

Montag 15. August 2011

Hoher Frauentag Landesfeier. Eintreffen der Formationen um 8.00 Uhr vor der Hofburg Innsbruck Rennweg. Die Fahnenabordnung in Vereinstracht (B- Garnitur) trifft sich um 7.00 Uhr im Gasthof Sailer zur Übernahme der Fahne und marschiert geschossen zum Rennweg.

Anschließend  fahren wir zu einer kleinen Gedächtnisfeier zur Schupfenkapelle.

Der Hohe Frauentag.

Vor einigen Jahrzehnten hat die Tiroler Landesregierung beschlossen, zur Erinnerung an die Befreiung Tirols im Jahre 1809 das Fest Maria Himmelfahrt als Landesfeiertag zu begehen, Durch diese Stiftung sollte die Glaubensstärke, der Freiheitswille und die Vaterlandsliebe der heldenmütigen Verteidiger der gegenwärtigen und zukünftigen Generation gewahrt bleiben. Es sollte auch „Unserer Hohen Frau von Tirol“ ein Werk der Dankbarkeit und Verehrung gesetzt werden. Der Hohe Frauentag wurde 1959 zu einem Fest aller Tiroler, die ihrer stolzen Geschichte gedenken und sich ihrer Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft sowie für die kommenden Generationen bewusst sind.

(Schupfenkapelle und Kapelle unserer „Hohen Frau von Tirol“ im Untergeschoß des Kaiserjägermuseums am Bergisel).

Der 15. August wird daher wohl der stolzeste Tag in der Geschichte Tirols sein, weil dieses tapfere Volk einen Sieg über die überwältigende Übermacht erringen konnte und damit gezeigt hat, dass ihm Freiheit, Eigenart und Glaube an überirdische Kräfte näher als alles andere waren.

Das Land Tirol war immer schon sehr Freiheitsliebend und setze alles daran, seine Freiheit mit allen zur Verfügung stehenden Kräften zu verteidigen. Formuliert hat diese Gedanken Kaiser Maximilian I., der im Jahre 1511 im Einvernehmen mit den Ständen  das Landlibell erließ, als neue Wehrverfassung, in der den freien Tirolern, die bereits damals die wesentlichen Grundrechte einer demokratischen Landesordnung besaßen, Freiheit und Verteidigung des Landes anvertraut wurden. Da unser Land auf Grund seiner geographischen Lage immer schon vor Angriffen geschützt werden musste, war es in allen Jahrhunderten bereits ehrenvolle Aufgabe der Männer und Frauen von Tirol, ihre Heimat und ihre  persönlichen Rechte erfolgreich zu verteidigen.

Und wie sieht das heute aus? Tirol ist geteilt und der südliche Landesteil wird fremdbestimmt und gehört gegen den Willen vieler Tiroler einem Staat an, zu dem er nicht gehören will (Ausnahmen bestätigen die Regel). Vor zwei Jahrhunderten erhoben sich die Tiroler wie eine Naturgewalt gegen die Fremdbestimmung. Die Teilung sollte von 1810 -1814 nur von kurzer Dauer sein. Die zweite Teilung von 1919 hingegen ist in die Jahre gekommen und manchen scheint sie unumkehrbar. Ist sie das wirklich? Ist die Wiedervereinigung Tirols durch Selbstbestimmung noch ein Thema? Wird sie noch angestrebt? Soll sie noch angestrebt werden - die Landeseinheit als konkrete Zukunft Tirols?

Die Sandwirtsbriefe Nr. 34 – Nr.  38 versuchen diesbezüglich eine Antwort aus der Sicht des Andreas Hofer – Bundes  und vieler gleichgesinnter Zeitgenossen zu geben.

In der Hoffnung, dass viele von euch einen schönen Urlaub hatten, bzw. noch haben werden, grüßt der Vorstand des AHBT .

Obmann:  Ing. Josef Felder
Obmannstellvertreter: Gottfried Deutsch
Geschäftsführer: Ing. Winfried Matuella

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