Grüß Gott  Mitglieder und Freunde des Andreas Hofer
Bundes Tirol
Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herrn !

Der monatliche Vereinsabend unseres Bundes findet am  Samstag den 09. Juli 2011  im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Beginn 19.30 Uhr.

Termine: Wie jedes Jahr versammeln wir uns am Vorabend des Herz-Jesu- Sonntag also am Samstag den 02. Juli 2011 in der Zeit von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr zum abbrennen eines Herz-Jesu-Feuers am Tummelplatz beim Gedächtniskreuz. Die Veranstaltung wurde ordnungsgemäß bei der Feuerwehr, der Polizei sowie beim Grundbesitzer angemeldet. Die Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter (ohne Regen) statt.

Sonntag 03. Juli 2011 Herz-Jesu-Sonntag

Landesgelöbnisgottesdienst in Innsbruck Jesuitenkirche zu Erneuerung des Herz-Jesu-Gelübdes mit Fahnenabordnung - Defilee der Traditionsverbände. Beginn der Messe 9.00 Uhr. Eintreffen am Rennweg  8.00 Uhr

Wir wollen nicht vergessen, dass es Andreas Hofer war, der 1809 das 1796 durch die Tiroler Landstände geleistete Bündnis mit dem Herzen Jesus zu einem Festtag erhob. Nachdem Andreas Hofer am 1. Juni 1809 mit Haspinger an der Fronleichnamsprozession in Rattenberg teilnahm, kehrte er nach Innsbruck zurück. Galt es doch das Gelübde vom Schönberg zu erfüllen und zum Dank für die zweite Befreiung Tirols von der Fremdherrschaft (wie wir sie im südlichen Teil Tirols seit über 90 Jahren wieder haben) ein ewiges Gedächtnis zu stiften.

Wanderung am 09. und 10. Juli mit der Südtiroler Freiheit

Wie bereits in der Monatsmitteilung für Mai beschrieben, findet auch heuer eine Wanderung „Auf den Spuren der Freiheit „ statt. Die Wanderung startet vom Brenner aus, über das Venntal bis zur Landshuter-Hütte und dauert ca. 4 Stunden. Achtung - diese Wanderung erfolgt im hochalpinen Gelände und erfordert daher Kondition, Trittsicherheit und angemessene Bergausrüstung.  An Abend (Übernachtung)  werden die Landtagsabgeordneten Eva Klotz und Sven Knoll sowie der Freiheitskämpfer Sepp Mitterhofer über die Feuernacht und die strategische Bedeutung des Brenners für den Südtiroler Freiheitskampf berichten. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist und die Plätze auf der Hütte reserviert werden müssen,  wird um Anmeldung bis spätestens Montag, den 4 Juli unter info@suedtiroler-freiheit oder fernmündlich +39 338 448 39  ersucht.

Samstag / Sonntag 09. und 10. Juli 2011 Wiedergründungsfeier der Schützenkompanie Roncone (Welschtirol). Da der Anmeldungstermin 31. Mai 2011 bereits abgelaufen ist, sollten sich Personen die an diesen Feierlichkeiten teilnehmen wollen, umgehend unter skroncone@gmail.com oder Tel. 0039 0465 900473 anmelden. Roncone liegt süd-westlich von Trient bzw. westlich von Arco.

Im vergangenen Monat hatten wir wieder zahlreiche Veranstaltungen die nur von wenigen Mitgliedern besucht wurden. Es sind beinahe immer dieselben wenigen Damen und Herrn, die daran teilnehmen. So bestand die Fahnenabordnung in Eppan nur aus zwei Mitgliedern, weshalb wir uns eine fesche junge Marketenderin aus Telfes zu mitmarschieren ausleihen mussten. Der Geschäftsführer durfte die Fahne selber tragen weil kein Fähnrich vorhanden war. In Telfes hat es gerade noch für drei Mann gereicht. In Frangart bei der  Gedenkfeier „50 Jahre Feuernacht“ (9 Teilnehmer) kam keine Fahnenabordnung zustande. Etwas besser sieht es bei Veranstaltungen aus, bei denen keine Fahnenabordnung vorgesehen ist. ZB.: bei der Podiumsdiskussion an der Universität in Innsbruck nahmen vier Mitglieder teil, wobei ein Mitglied den weiten Weg aus Partenkirchen nicht scheute. Bei der Podiumsdiskussion im Austriahaus (kath. Studentenverbindung) fünf Mitglieder (wobei ein Mitglied am Podium saß), bei den Zeitzeugengesprächen im Innsbrucker Zeughaus mit Dr. Josef Fontana bzw. mit Dr. Steiner im Casino Innsbruck waren jedes mal nur zwei Mitglieder anwesend. Ist es Zeitmangel oder fehlt es an Interesse, die die viele Mitglieder daran hindert, an diesen für den Bund so wichtigen Veranstaltungen teilzunehmen? Diese Veranstaltungen dienen letztlich dazu mit unseren Brüdern und Schwestern im südlichen Tirol in Kontakt zu bleiben um ihre durch Fremdbestimmung hervorgerufenen Probleme besser verstehen zu können bzw. über die Probleme, die es durch die Abtrennung vom Vaterland gibt, besser informiert zu werden. Wir halten diese Kontakte zwischen dem freien und dem  fremdbestimmten Landesteil für ungemein wichtig.

  Es stellt sich daher die Frage ob es noch Sinn macht, an Schützenfesten, auch wenn eine Einladung vorliegt, teilzunehmen. Feierlichkeiten bei denen an Freiheitskämpfer bzw. über Ereignisse, die die Geschichte Südtirols der letzen 90 Jahre betreffen, soll natürlich weiter teilgenommen werden. Ebenso an Gedenkfeiern bei denen an Andreas Hofer bzw. an die Befreiungskriege 1809 gedacht wird. (siehe Statuten) Es möge daher ein jedes Mitglied darüber nachdenken, wie wir uns in Zukunft diesbezüglich verhalten sollten.

  Mit demokratischen Mitteln soll mit Ausdauer und Konsequenz für die Einheit und Freiheit Tirols gearbeitet werden. Hierbei sollen die Menschenrechte unter besonderer Bedeutung des Selbstbestimmungsrechtes für Südtirol die Grundlage sein. So steht es in unseren Statuten. Daher befassen sich die “Sandwirtsbrief“ Nr. 34 bis 38 mit dem Thema „Die Landeseinheit durch Selbstbestimmung als konkretes Ziel - und damit auch die Vorstellung des Andreas Hofer- Bundes Tirol? (bzw. dessen Geschäftsführer). Sie befassen sich weiter mit den Themen: Das Vaterland Österreich, Tirolo del Sud / Sudtirolo, Tirol ladina – ladinisches Tirol, Ortsnamen, Staatsbürgerschaft, Tiroler Heimatrecht, Wissenschaft, Sport, Medien, Kulturelle Initiativen, Hoheitszeichen, Vereine und Parteien, Verwaltungsangleichung, Post / Dienstleistungen, Gesundheitsregionen, Tiroler Sozialplan, Landeswasserplan.

Zugegeben - einiges aus heutiger Sicht betrachtet - mag uns wie ein Traum bzw. wie eine Vision erscheinen. Aber Träume und Visionen kann man, wenn man den nötigen Willen und die nötige Kraft dazu besitzt, verwirklichen.

Denn: Es sind stets die Entschlossenen, die Geschichte schreiben. Sie können die Unentschlossenen mitreißen und herausführen aus einer angepassten, unterwürfigen Trägheit. Das ist zu Andreas Hofers Zeiten nicht anders gewesen.

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