Monatsmitteilung des AHB-Tirol

Liebe Freunde und Mitglieder des Andreas Hofer Bundes
für Tirol !

Der 5. Vereinsabend des Andreas Hofer – Bundes für Tirol im Gedenkjahr 2009 findet am 09. Mai 2009 wie immer im Gasthof Sailer (Jagerstübele) in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Um zahlreiches und nicht um zahlarmes Erscheinen wird ersucht.

Da uns im Monat Mai keine vereinsinternen Termine bekannt sind, möchten wir auf zwei Veranstaltungen die im Rahmen „Geschichte trifft Zukunft, 1809 2009“ stattfinden aufmerksam machen.

Andreas Wochenende in St. Leonhard: vom 01.05.2009 bis 03.05.2009

1.5.200 St. Leonhard Andreas Hofer Marsch

Freitag 01.05 bis Sonntag 03.05 2009 Volksfest Andreas Hofer St. Leonhard

03.05. 2009 Festzug zum Sandwirt St. Leonhard.

Führungen durch Innsbruck: Anno Neun.

Auf den Spuren der Tiroler Freiheitskämpfe

Diese Andreas Hofer Führungen finden in der Zeit 20. Feber bis 13. November jeden Freitag zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr statt.

Treffpunkt Innsbruck Information am Burggraben.

Preis € 3.--pro Person,  Kinder frei.

Weiter diesbezügliche Veranstaltungen siehe im Internet unter  www.1809-2009.eu (Kalender)

Der Andreas Hofer – Bund für Tirol stellt in seinen „Sandwirtsbriefen“ vorläufig die Berichte über die Geschichte des Bundes zwischen 1919 und seiner erzwungenen Auflösung 1938 ein, denn er  hat sich in diesem Gedenkjahr 1809-2009 vorgenommen, in seinen ab Mai folgenden „Sandwirtsbriefen“ ausreichend über das Leben von Andreas Hofer zwischen dem 22. November 1769 und  dem 20. Februar 1810 zu informieren.

Es folgen:

8.   Sandwirtsbrief: Heimat und Jugend

9.   Sandwirtsbrief: Tirol unter Bayern.

10. Sandwirtsbrief: Geheime Fäden.

11. Sandwirtsbrief: Maigewitter am Bergisel.

12. Sandwirtsbrief. Hofers erster Sieg.

13. Sandwirtsbrief: Wolkersdorf und Znaim.

14. Sandwirtsbrief: Die dritte Befreiung.

15. Sandwirtsbrief: Der Bauernregent in der Innsbrucker Hofburg.

16. Sandwirtsbrief: Vor und nach den Schönbrunner Frieden.

18. Sandwirtsbrief: Verhängnisvolles Schwanken.

19. Sandwirtsbrief: Novembersturm in  Passeier.

20. Sandwirtsbrief: Auf der Pfandleralm.

21. Sandwirtsbrief: Zu Mantua in Banden.

22. Sandwirtsbrief: Des Sandwirts letzte Heimkehr.

23. Sandwirtsbrief: Hofers Nachkommen.

Wer dann im Juli 2010 alle diese „Sandwirtsbriefe“ gelesen hat, ist über Hofer ausreichend informiert. Sicher wird es vorkommen, dass einige von euch bereits bestens informiert sind. Aber wir konnten immer wieder feststellen, dass manches neu ist und man zu hören bekommt „sigsch des huni nit gwist“  oder „ach das wusste ich nicht“ (einige dieser Artikel wurden bereit vor geschlossenen Gesellschaften von Schriftführer vorgetragen).

Unser Bund hat das Vereinsjahr 2008-2009 erfolgreich mit der Generalversammlung im Gasthof Schupfen abgeschossen (siehe Protokoll über die 15. ordentliche Generalversammlung). 6 neue, zu Teil sehr junge und tüchtige Mitglieder konnten gewonnen werden.

Am Dienstag den 21. April 2009 wurde eine Andreas Hofer-Ausstellung durch die gemeinsame Vertretung der „Europaregion Tirol“ dem Landeshauptmann Günther Platter, dem Landeshauptmann Luis Durnwalder, sowie dem Kulturlandesrat des Trentino Franco Panizza, in Brüssel eröffnet. Oft fehle die Seele in Europa, kritisierte Südtirols Landeschef Luis Durnwalder. Eine starke Region könne dem entgegenwirken. Europas werde immer größer und unpersönlicher. Den Freiheitshelden Hofer würdigte Durnwalder als jemanden, der nicht Krieg und Gewalt verherrlicht habe, sondern Werte wie Heimatliebe, Religionsfreiheit, Selbstbestimmung oder Handschlagqualität verkörpert habe. (Auch Fremdbestimmung liebte Hofer nicht. Anm. der Schriftführung))

Mehr als 100 Veranstaltungen in allen drei (vier) Landesteilen erinnern 2009 an den Freiheitskampf gegen Napoleon vor 200 Jahren. Höhepunkt ist am 20. September der Festumzug in Innsbruck. Diese Ausstellung wandert später in alle 4 Landesteile Nord- Süd- und  Osttirol sowie in das Trentino.

Als eine beeindruckende Forderung nach einer Beseitigung der faschistischen Relikte, aber auch als unerschütterliches Bekenntnis zur Freiheit des südlichen Landesteiles, kann man die Kundgebung des Südtiroler Schützenbundes in Bruneck bezeichnen. Die mehr als 3.000 Kundgebungsteilnehmer, die von der Bevölkerung des Pustertales mit frenetischem Applaus empfangen und durch die Straßen Brunecks begleitet wurden, haben unter Beweis gestellt, dass in Süd-Tirol eine neue selbstbewusste Generation herangewachsen ist, die sich nicht länger von Italien bevormunden lässt. Als demütigend muss aber der Umgang mit den Teilnehmern der Podiumsdiskussion bezeichnet werden, welche durch die Seitengassen Brunecks ziehen  und durch einen Hintereingang in das Michael Pacher Haus schleichen mussten. Zur Sichtbarmachung für die italienischen Polizeikräfte wurden sie dann auch noch wie Vieh nummmeriert und mussten sich eine große Nummer auf die Brust kleben. Unser Bund war mit 14 Mitgliedern (Schützen nicht mitgerechnet) vertreten.

Obmann: Ing. Josef Felder
Schriftführer:   Ing. Winfried Matuella

Kommentare (0)

Passwort vergessen

Bitte geben Sie Ihre Emailadresse ein. Sie erhalten dann ein Email um ein um neues Passwort zu setzen.

Möchten Sie sich neu registrieren?

Dann klicken Sie bitte hier.

Registrierung