Monatsmitteilung des AHB-Tirol

Liebe Freunde und Mitglieder des Andreas Hofer Bundes
für Tirol !

Der 3. Vereinsabend des Andreas Hofer – Bundes für Tirol im Gedenkjahr 2009 findet am 14. März 2009 wie immer im Gasthof Sailer ( Jägerstübele) in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Der Vereinsabend im Februar hat gezeigt, dass durch die zahlreiche Teilnahmen von Gästen und Mitgliedern das Jägerstübele bald zu klein wird. Möglicherweise brauchen wir bald einen größeren Raum für unsere Versammlungen.

Weiter Termine: Am Freitag, dem 06. März besucht der Außenminister der Republik Österreich, Dr. Michael Spindelegger, das Bundesland Tirol. Er wird u.a. einen Vortrag an der Universität Innsbruck zum Thema „Europa. Anspruchsvolle Aufgabe für uns alle“ halten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Fragestellung und der Diskussion mit Bundesminister Dr. Spindelegger. Es sollte die Südtirolfrage angeschnitten werden.

Ort der Veranstaltung ist der Kaiser-Leopold-Sall der theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Universitätsstrasse/Karl-Rahner-Platz Nr.1 in Innsbruck. Die Veranstaltung beginnt pünktlich  um 10.45 Uhr und ist für eine Stunde angesetzt.

Wir machen auf alle Termine (Kultur, Tradition, Jugend, Wirtschaft usw.)  im Tiroler Gedenkjahr unter Geschichte trifft Zukunft unter www.1809-2009.eu aufmerksam.

Vorankündigung: 19. April 2009 Andreas Hofer Gedenkfeier in der Wallfahrtskirche zum Hl. Romedius um Nonstal. Die autonome Provinz Trient eröffnet das Hoferjahr offiziell am 19. April 2009. Eine Einladung der autonomen Provinz Trient liegt vor.

Protestmarsch gegen faschistische Denkmäler in Bruneck am 25. April 2009.

Generalversammlung unseres Bundes am 28. April 2009 im Gasthof Schupfen.

Nähere Auskünfte im Mitteilungsschreiben für April 2009.

Unser Bund war mit 10 Mitgliedern dabei, als das offizielle Tirol (Gesamttirol) des 199. Todestages von Andreas Hofer mit einer Kranzniederlegung beim Andreas Hofer – Denkmal am Bergisel, einem Festgottesdienst mit Diözesanbischof Manfred Scheuer im Innsbrucker Dom, einem Gebet und einer Kranzniederlegung am Grab von Andreas Hofer in der Hofkirche, sowie der Verleihung von Ehrenzeichen des Landes Tirol mit abschließenden Mittagessen, gedachte. Bei der Predigt des Bischofs die unter dem Moto „Ein Wert, für Freiheit zu kämpfen“ stand, betonte der Bischof unter anderem, dass Tirol 1809 keine Kolonie Münchens bzw. Wien sein wollte. Er vergaß natürlich zu betonen, dass ein Teil Tirols heute Kolonie von Rom ist. Als die Schriftführung bei der Aufzählung der Städte München und Wien auch noch etwas lautstark Rom hinzufügte, drehten sich die vor Ihr stehenden Kirchenbesucher zustimmend  nickend, um.

Der Südtiroler Schützenbund lässt nicht locker. Drei Monate nach dem Protestmarsch in Bozen „Gegen Faschismus – Für Tirol“ bei dem der AHBT mit 11 Mitgliedern vertreten war, stellen die Schützen ihre neue Initiative gegen faschistische Relikte vor. Nachdem die Bilanz der damals von politischer Seite angekündigten Initiativen und Gesprächen mehr als dürftig ist, will man am Samstag, dem 25. April 2009, der in Italien „Tag der Befreiung vom Faschismus“ (trotz zahlreicher faschistischen Relikte) gefeiert wird, wieder auf die Straße gehen. Diesmal in Bruneck, wo seit über 70 Jahren ein Denkmal für die Truppen des faschistischen Regimes (Kapuzinerwastl) steht, die in den 1930er Jahren in Afrika an Feldzügen mit schrecklichen Kriegsverbrechen beteiligt waren. Siehe diesbezüglichen „2.Sandwirtsbrief“ unseres Bundes – Die Reaktion des AHBT auf die österreichische Haltung zum Abessinienkrieg 1935. Beim letzten Vereinsabend wurde  erwähnt, dass man zu dieser Veranstaltung per Eisenbahn (so wie damals nach Bozen) anreisen könnte. Der genaue Fahrplan wird in der Mitteilung für April erscheinen.

Der „6. Sandwirtsbrief“ befasst sich daher mit dem Thema „Die faschistische Unterdrückung in Südtirol und die Boykottbewegung von 1925 / 26.

Vorsicht vor Provokateuren!

Auch in diesem Gedenkjahr 1809-2009 und in den nächsten Jahren werden sicherlich wieder gewisse Leute in Tirol (so wie nach dem Landesfestumzug 1984) herumschwirren, um mit starken Sprüchen und markigem Getue Landsleute zu illegalen Handlungen zu überreden. Achtung vor diesen Leuten! Es sind Provokateure, die nicht nur einzelnen Personen Probleme mit der Justiz machen wollen, sondern den Auftrag haben, die gesamte Freiheitsbewegung in Tirol wieder zu kriminalisieren um sie ins falsche Licht zu rücken. Eine Besonderheit dieser Agenten, ist, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit aufkreuzen, immer etwas Geld mithaben und auf ihre Arbeit angesprochen, ausweichend antworten. Anlass zu dieser Warnung gibt ein  im Jänner 2009 erschienenes Rundschreiben unter dem Titel „Achtung Walter Spitaler ist wieder da“. Der böse Geist hinter „Ein Tirol“ und Karl Außerer waren die beiden Südtiroler Walter Spitaler und Robert Eccer (sie arbeiteten angeblich  für den ital. Geheimdienst). Über beide wurde ausreichend berichtet. Nunmehr ist es der Aufmerksamkeit des AHB zu verdanken, dass bemerkt wurde, dass ein Walter Spitaler als “Einlader“ zu einem 2. Monarchistentreffen in Kundel auftritt. Sofortige Recherchen haben ergeben, dass es sich mit weit über 90% um den „Ein Tirol“- Spitaler handelt. Es wird ersucht die Augen und Ohren in dieser Richtung offen zu halten.

So kurz vor der Generalversammlung unseres Bundes möchten  wir daran erinnern, dass einige von euch (betrifft nur Mitglieder) den bescheidenen Jahresbeitrag von € 10.-- noch nicht bezahlt haben. Die Kontonummer unseres Bundes lautet: Raiffeisen-Landesbank Tirol AG  00000638122 BLZ 36000 bei Auslandsüberweisungen  IBAN AT493600000000638122 BIC RZTIA22. Erlagscheine können bei der Schriftführung angefordert werden. Sollte ein/e Freund/in des Bundes dabei sein der/die sich bemüßigt fühlt eine Spende zu geben, so steht seinem/ihrem Tun nichts im Wege. Gedankt sei natürlich allen, denn. GEBEN ist schöner als NEHMEN!

In diesem Sinne und mit der Hoffnung im Herzen, dass alle Mitglieder und Freunde unseres Bundes ein würdiges Gedenkjahr 1809-2009 - das uns an die Befreiung von Fremdherrschaft erinnert, obwohl auch heute noch ein Teil Tirols fremd bestimmt wird, erleben.

 Grüßt euch alle der Vorstand

Obmann: Ing. Josef Felder
Schriftführer:   Ing. Winfried Matuella
Obmannstellvertreter
:   Wilfried Nothegger
 

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